Zielfische und Angelmethoden
Zielfischangeln, auch als spezialisiertes Angeln bekannt, ist eine moderne Angelart, bei der Angler gezielt bestimmte Fischarten fangen. Diese Methode unterscheidet sich von allgemeinen Angeltechniken, bei denen verschiedene Fische ungezielt gefangen werden können. Zielfischangeln setzt fundiertes Wissen über die Lebensgewohnheiten, Verhaltensmuster und bevorzugten Lebensräume der gewünschten Fischarten, der Zielfische, voraus.
Definition des Zielfischangelns
Beim Zielfischangeln konzentriert sich der Angler auf eine spezifische Fischart und passt seine gesamte Ausrüstung, Köder, Techniken und die Wahl des Angelplatzes entsprechend an. Diese gezielte Vorgehensweise erfordert eine gründliche Vorbereitung und ein tiefes Verständnis der Zielart. Die Methode ermöglicht es, die Effizienz zu steigern und die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Fangs zu erhöhen.
Besonderheiten und Vorteile des Zielfischangelns
Gezielte Fänge:
Durch die Spezialisierung auf bestimmte Fischarten als Zielfische können Angler ihre Fangquoten erhöhen und gezielt Fische von hoher Qualität fangen. Zusätzlich trägt diese Angelweise auch zum Erhalt der Fischbestände bei, da ungewollter Beifang minimiert wird.
Spezialisierte Ausrüstung:
Je nach Zielfischart kommen spezifische Ruten, Rollen und Köder zum Einsatz. Zum Beispiel wird beim Hechtangeln häufig mit großen Kunstködern und robusten Ruten gearbeitet, während beim Forellenangeln Ultralight-Ruten und kleine Köder verwendet werden.
Gezielte Köderwahl:
Köder werden sorgfältig ausgewählt und oft an die bevorzugte Nahrung der Zielfischart angepasst. Dies kann natürliche Köder wie Würmer oder Kunstköder wie Wobbler umfassen.
Wahl des Angelplatzes:
Die Wahl des Gewässers und des spezifischen Angelplatzes wird basierend auf dem Wissen über die Lebensräume der Zielfische getroffen. Dies beinhaltet das Verständnis von Faktoren wie Wassertiefe, Strömungsverhältnissen und Unterwasservegetation.
Angepasste Techniken:
Verschiedene Techniken werden angewendet, um die Zielart effektiv anzulocken und zu fangen. Beispiele sind das Spinnfischen für Raubfische oder das Fliegenfischen für Forellen und Äschen.
Lernfortschritt:
Angler entwickeln ein tiefes Verständnis für die Biologie und das Verhalten der Zielarten, was das Angelerlebnis bereichert und die Fertigkeiten verfeinert.
Je nach Neigung und Interesse – Beispiele beim Zielfischangeln
- Karpfenangeln: das spezialisierte Karpfenfischen zielt auf große und kampfstarke Fische. Häufig verwendete Methoden sind das Boilieangeln und das Stalken.
- Wallerangeln: der Wels, auch Waller genannt, zählt zu den größten Süßwasserfischen Europas. Gängige Techniken sind dabei das Grundangeln aber auch das Spinnangeln.
- Meeresangeln: Meeresfischen umfasst eine Vielzahl von Techniken und Zielfischen. Methoden sind hierbei das Naturköderangeln oder das Pilken, um in unterschiedlichen Tiefen zu fischen. Beliebt sind hierbei sowohl das Brandungsangeln als auch das Bootsangeln.
- Forellenangeln: Forellen sind beliebte Zielfische für Angler. Techniken wie Posen- und Grundangeln, Spinnfischen und Schleppangeln kommen hier häufig zum Einsatz.
- Meerforellenangeln: Meerforellen sind anspruchsvolle Zielfische, die sowohl in Süß- als auch in Salzwasser vorkommen. Die Herausforderung besteht darin, die Wanderwege der Meerforellen zu kennen und entsprechend mit der richtigen Angelmethode zu agieren. Eine typische Methode ist das Watangeln.
- Raubfischangeln: Raubfische wie Hecht, Zander und Barsch erfordern spezielle Angeltechniken. Beim Spinnangeln kommen Kunstköder wie Gummifische, Spinner und Wobbler zum Einsatz. Diese Techniken imitieren die Bewegungen von Beutefischen und locken die Raubfische an. Beim Deadbaitangeln auf Raubfische werden natürliche Angelköder wie Köderfische oder Würmer eingesetzt.
- Friedfischangeln: hier stehen Fische wie Brassen, Rotaugen und Schleien im Mittelpunkt. Beliebte Methoden sind das Stippen, Matchangeln und Posenangeln.
- Feederangeln & Method Feederangeln: beides spezielle Methoden, bei denen ein Futterkorb verwendet wird, um unmittelbar am Angelplatz anfüttern zu können. Diese Technik eignet sich besonders für das Angeln auf Friedfische wie Brassen und Karpfen, da das Futter im Korb die Fische an den Angelplatz lockt.
- Schlepp- & Trollingangeln: Kunstköder etwa beim Hechtfischen und Lachsangeln werden hinter dem fahrenden Boot geschleppt.
- Eisangeln: das Angeln im Winter durch ein Loch im Eis. Zielfische sind hier Barsche, Hechte, Forellen und Saiblinge.
- Finesse-Angeln: eine Angeltechnik etwa beim Barschangeln und Zanderfischen, mit leichter Ausrüstung und kleinen, unauffälligen Ködern. Präzise Köderführung und Sensibilität, um selbst die subtilsten Bisse zu erkennen, überlisten so selbst sehr scheue oder schwer zu fangende Fische.
- Dropshot-Angeln: eine Angelmethode, bei der der Köder mittels einer speziellen Montage über dem Grund schwebt. Dies ist besonders effektiv bei der Jagd auf vorsichtige Raubfische wie Zander oder Barsche.
- Aalangeln: spezielle Grundangelmethoden zum erfolgreichen Angeln auf Aale.
- Heringsangeln: Einsatz von optimierten Vorfächern und Ruten zum gezielten Fang von Heringen.
Fazit:
Zielfischangeln ermöglicht Anglern, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse kontinuierlich zu erweitern und präzise auf die Herausforderungen und Besonderheiten verschiedener Fischarten einzugehen. Es ist eine spannende und herausfordernde Methode, die das Angelerlebnis intensiviert und den Erfolg maximiert.
Bekannte Marken im Hinblick auf Zielfischangeln:
- Savage
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- Fox Rage


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