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Heringsangeln – Methoden, Angelgerät und Zubehör

Das Heringsangeln zählt zu den beliebtesten Formen der Meeresfischerei – besonders während der Laichzeiten im Frühjahr und Herbst. Im Mittelpunkt steht der Atlantische Hering (Clupea harengus), ein Schwarmfisch, der in großen Verbänden in küstennahe Gewässer zieht, etwa in Flussmündungen, Fjorde oder Häfen.

Dank hoher Fangchancen, vergleichsweise einfacher Ausrüstung und geselliger Atmosphäre ist das Heringsangeln sowohl bei Einsteigern als auch bei erfahrenen Anglern sehr beliebt. Es findet typischerweise von Molen, Brücken, Küstenufer oder auch von Booten und Kuttern aus statt – besonders an den Küsten der Nord- und Ostsee sowie des Atlantiks.

Spezifische Merkmale des Heringsangelns

Das Heringsangeln unterscheidet sich durch die Lebensweise des Zielfisches und die Art der Fischerei.

Schwarmverhalten und Saison

Heringe sind ausgesprochene Schwarmfische. Ihr Verhalten ist stark saisonal geprägt – sie ziehen im Frühling und Herbst in großen Gruppen in flache Küstenzonen, um zu laichen oder Nahrung zu suchen. Wer den richtigen Zeitpunkt erwischt, kann in kurzer Zeit beachtliche Fänge erzielen.

Aktive Standortsuche

Obwohl Heringe in Massen auftreten, ist es oft notwendig, aktiv nach Schwärmen zu suchen. Hinweise liefern Möwen, andere Angler, Strömungskanten oder Echolote. Wer mobil bleibt und verschiedene Plätze ausprobiert, hat die besten Chancen.

Einfache Ausrüstung – große Wirkung

Im Vergleich zu anderen Meeresfischarten ist das Gerät beim Heringsangeln schlicht, aber effektiv. Die Methode lebt vom richtigen Timing und Platz – weniger vom technischen Aufwand. Das macht sie auch für Anfänger attraktiv.

Vielseitige Verwertung

Heringe sind hervorragende Speisefische und lassen sich auf vielfältige Weise zubereiten – ob als Matjes, Brathering, Räucherfisch oder eingelegt.

Erfolgreiche Methode zum Heringsangeln: Paternosterangeln

Die klassische und mit Abstand erfolgreichste Methode beim Heringsfischen ist das Angeln mit dem Herings-Paternoster.

Diese spezielle Montage besteht aus einer Hauptschnur, an der sich mehrere kurze Seitenarme mit kleinen Haken befinden – meist fünf bis zehn Stück. An jedem Haken sind auffällige Reizkörper befestigt, z. B. Fischhaut, Glitzerfolie, Federn oder Gummiperlen. Sie imitieren kleine Beutetiere wie Fischlarven, Garnelen oder Plankton.

Ein Bleigewicht am Ende der Montage (größtenteils 20–60 Gramm) bringt das Paternoster auf Tiefe. Durch Zupfen oder leichtes Auf- und Ab-Bewegen wird die Montage animiert und soll so die Aufmerksamkeit der Heringe auf sich ziehen.

Ziel ist es, möglichst viele Fische gleichzeitig zu haken – genau das macht das Paternosterangeln so effektiv.

Angelgerät und Zubehör zum Heringsangeln kaufen

Die Ausrüstung für das Heringsangeln ist in der Regel einfach und robust und auf den Massenfang in Küstennähe ausgelegt:

Angelrute

Verwendet werden vornehmlich mittelschwere Spinn- oder Allroundruten mit einer Länge von 2,70 bis 3,60 Metern. Sie sollten ein Wurfgewicht zwischen 20 und 80 Gramm haben – passend zu den Bleien der Heringsmontage – und genug Rückgrat bieten, um mehrere Fische gleichzeitig zu landen.

Angelrolle

Ideal sind robuste Stationärrollen der Größen 3000 bis 5000 mit zuverlässiger Bremse. Salzwasserbeständigkeit ist von Vorteil – alternativ hilft gründliches Spülen mit Süßwasser nach dem Angeln.

Schnur

Gängig ist monofile Hauptschnur mit einem Durchmesser von 0,25–0,35 mm. Sie ist abriebfest und leicht dehnbar, was das Ausschlitzen der Fische reduziert. Alternativ kann geflochtene Schnur (0,12–0,18 mm) verwendet werden – sie bietet direkteren Köderkontakt und eine bessere Bisserkennung.

Heringspaternoster

Das zentrale Element der Methode. Fertig gebundene Paternoster-Vorfächer gibt es in vielen Varianten – mit 5 bis 10 kleinen Haken (Größe 6–12), an denen Glitzerfolie, Fischhaut, Kunstfasern oder bunte Gummischläuche befestigt sind. Diese Köder lösen oft zuverlässig Bisse im Schwarm aus.

Bleie

Am Ende der Montage wird ein Gewicht von meist 20–60 Gramm montiert – je nach Strömung auch schwerer. Spezielle Heringsbleie mit auffälliger Farbe oder Form können zusätzliche Reize setzen.

Weiteres nützliches Zubehör

  • Eimer oder Wanne: zum Sammeln der gefangenen Fische
  • Totschläger und Messer: zum waidgerechten Töten und ggf. Ausnehmen
  • Abhakzange: zum schnellen Lösen der Haken
  • Wetterfeste Kleidung: denn das Heringsangeln findet oft bei Wind und Wetter statt

Fazit – Heringsangeln: Eine spannende und gesellige Schwarmfischerei

Heringsangeln ist einfach, spannend und überaus lohnenswert. Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, kann innerhalb kurzer Zeit große Mengen Fisch fangen – und dabei die besondere Stimmung an Hafenanlagen, Molen oder Küstenabschnitten erleben.

Ob für den Einstieg in die Meeresangelei oder als geselliges Angelerlebnis mit Freunden: Das Heringsangeln bietet beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Angeltag – mit frischem Fisch als leckerer Belohnung.

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Heringsangeln

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Heringsangeln – Methoden, Angelgerät und Zubehör

Das Heringsangeln zählt zu den beliebtesten Formen der Meeresfischerei – besonders während der Laichzeiten im Frühjahr und Herbst. Im Mittelpunkt steht der Atlantische Hering (Clupea harengus), ein Schwarmfisch, der in großen Verbänden in küstennahe Gewässer zieht, etwa in Flussmündungen, Fjorde oder Häfen.

Dank hoher Fangchancen, vergleichsweise einfacher Ausrüstung und geselliger Atmosphäre ist das Heringsangeln sowohl bei Einsteigern als auch bei erfahrenen Anglern sehr beliebt. Es findet typischerweise von Molen, Brücken, Küstenufer oder auch von Booten und Kuttern aus statt – besonders an den Küsten der Nord- und Ostsee sowie des Atlantiks.

Spezifische Merkmale des Heringsangelns

Das Heringsangeln unterscheidet sich durch die Lebensweise des Zielfisches und die Art der Fischerei.

Schwarmverhalten und Saison

Heringe sind ausgesprochene Schwarmfische. Ihr Verhalten ist stark saisonal geprägt – sie ziehen im Frühling und Herbst in großen Gruppen in flache Küstenzonen, um zu laichen oder Nahrung zu suchen. Wer den richtigen Zeitpunkt erwischt, kann in kurzer Zeit beachtliche Fänge erzielen.

Aktive Standortsuche

Obwohl Heringe in Massen auftreten, ist es oft notwendig, aktiv nach Schwärmen zu suchen. Hinweise liefern Möwen, andere Angler, Strömungskanten oder Echolote. Wer mobil bleibt und verschiedene Plätze ausprobiert, hat die besten Chancen.

Einfache Ausrüstung – große Wirkung

Im Vergleich zu anderen Meeresfischarten ist das Gerät beim Heringsangeln schlicht, aber effektiv. Die Methode lebt vom richtigen Timing und Platz – weniger vom technischen Aufwand. Das macht sie auch für Anfänger attraktiv.

Vielseitige Verwertung

Heringe sind hervorragende Speisefische und lassen sich auf vielfältige Weise zubereiten – ob als Matjes, Brathering, Räucherfisch oder eingelegt.

Erfolgreiche Methode zum Heringsangeln: Paternosterangeln

Die klassische und mit Abstand erfolgreichste Methode beim Heringsfischen ist das Angeln mit dem Herings-Paternoster.

Diese spezielle Montage besteht aus einer Hauptschnur, an der sich mehrere kurze Seitenarme mit kleinen Haken befinden – meist fünf bis zehn Stück. An jedem Haken sind auffällige Reizkörper befestigt, z. B. Fischhaut, Glitzerfolie, Federn oder Gummiperlen. Sie imitieren kleine Beutetiere wie Fischlarven, Garnelen oder Plankton.

Ein Bleigewicht am Ende der Montage (größtenteils 20–60 Gramm) bringt das Paternoster auf Tiefe. Durch Zupfen oder leichtes Auf- und Ab-Bewegen wird die Montage animiert und soll so die Aufmerksamkeit der Heringe auf sich ziehen.

Ziel ist es, möglichst viele Fische gleichzeitig zu haken – genau das macht das Paternosterangeln so effektiv.

Angelgerät und Zubehör zum Heringsangeln kaufen

Die Ausrüstung für das Heringsangeln ist in der Regel einfach und robust und auf den Massenfang in Küstennähe ausgelegt:

Angelrute

Verwendet werden vornehmlich mittelschwere Spinn- oder Allroundruten mit einer Länge von 2,70 bis 3,60 Metern. Sie sollten ein Wurfgewicht zwischen 20 und 80 Gramm haben – passend zu den Bleien der Heringsmontage – und genug Rückgrat bieten, um mehrere Fische gleichzeitig zu landen.

Angelrolle

Ideal sind robuste Stationärrollen der Größen 3000 bis 5000 mit zuverlässiger Bremse. Salzwasserbeständigkeit ist von Vorteil – alternativ hilft gründliches Spülen mit Süßwasser nach dem Angeln.

Schnur

Gängig ist monofile Hauptschnur mit einem Durchmesser von 0,25–0,35 mm. Sie ist abriebfest und leicht dehnbar, was das Ausschlitzen der Fische reduziert. Alternativ kann geflochtene Schnur (0,12–0,18 mm) verwendet werden – sie bietet direkteren Köderkontakt und eine bessere Bisserkennung.

Heringspaternoster

Das zentrale Element der Methode. Fertig gebundene Paternoster-Vorfächer gibt es in vielen Varianten – mit 5 bis 10 kleinen Haken (Größe 6–12), an denen Glitzerfolie, Fischhaut, Kunstfasern oder bunte Gummischläuche befestigt sind. Diese Köder lösen oft zuverlässig Bisse im Schwarm aus.

Bleie

Am Ende der Montage wird ein Gewicht von meist 20–60 Gramm montiert – je nach Strömung auch schwerer. Spezielle Heringsbleie mit auffälliger Farbe oder Form können zusätzliche Reize setzen.

Weiteres nützliches Zubehör

  • Eimer oder Wanne: zum Sammeln der gefangenen Fische
  • Totschläger und Messer: zum waidgerechten Töten und ggf. Ausnehmen
  • Abhakzange: zum schnellen Lösen der Haken
  • Wetterfeste Kleidung: denn das Heringsangeln findet oft bei Wind und Wetter statt

Fazit – Heringsangeln: Eine spannende und gesellige Schwarmfischerei

Heringsangeln ist einfach, spannend und überaus lohnenswert. Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, kann innerhalb kurzer Zeit große Mengen Fisch fangen – und dabei die besondere Stimmung an Hafenanlagen, Molen oder Küstenabschnitten erleben.

Ob für den Einstieg in die Meeresangelei oder als geselliges Angelerlebnis mit Freunden: Das Heringsangeln bietet beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Angeltag – mit frischem Fisch als leckerer Belohnung.